Müllvermeidung

Abfälle trennen, Verpackungen reduzieren

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Wir verarbeiten täglich 60 Tonnen Glas. Wir schneiden es zu, wir bearbeiten es und verändern seine Oberfläche, wir verkleben und verbinden es mit anderen Werkstoffen, wir verpacken und versenden es. Da ist es nur logisch, dass Abfall entsteht. Diese Produktionsabfälle werden natürlich getrennt gesammelt und entsprechend ihrer Zusammensetzung an Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen übergeben. Geeignete Abfallfraktionen werden zur Aufbereitung und stofflichen Verwertung weitergegeben. Lesen Sie, wie genau.

Recycling

Glas Marte Lösungen verbinden die jeweiligen technischen Eigenschaften des Glases mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Glas ist zudem je nach Gebrauch und Einsatz langlebig, kratzfest und witterungsbeständig - und unsere Systeme überzeugen durch ihr zeitloses Design. Kommt es aber doch zu einem Glasbruch können Glasreste nach geeigneter Aufbereitung stofflich verwertet werden. Die Möglichkeiten hängen unter anderem von Glasart, Zusammensetzung und Verunreinigungen ab. Auch die Abfälle, die bei Glas Marte in der Produktion entstehen, werden durch namhafte österreichische Partnerunternehmen wiederaufbereitet und dem Wirtschaftskreislauf zugeführt. So werden etwa aus Flachglas-Resten, die beim Zuschnitt entstehen, Straßenmarkierungen oder Industrieglasperlen hergestellt. Aus Isolierglas und VSG werden Dämmstoffe hergestellt oder sie wandern in die Hohlglasschmelze.

Weniger Plastik

Glas wird überwiegend aus mineralischen Rohstoffen wie Quarzsand, Kalk und Soda sowie aus Glasscherben hergestellt. „Gerade weil wir äußerst bemüht sind unsere Produkte selbst so nachhaltig wie möglich zu gestalten, beispielsweise durch einen Folienvermeidung, sind unsere Arbeitsprozesse im Bereich Müllvermeidung und klare Abfalltrennung sehr stringent geregelt“, meint Bernhard Feigl, Leiter der Anwendungstechnik und Produktentwicklung. Deshalb hat Glas Marte in den letzten Jahren entsprechende Maßnahmen ergriffen: Ein sorgsamer Umgang mit den Waren ist für den Transport unerlässlich. Weil wir darauf großen Wert legen, können wir beim Versand weitgehend auf Plastikfolien verzichten. Außerdem sparen wir bei der VSG-Produktion seit einiger Zeit die so genannte Zwischenläuferfolie, welche ein Verkleben der PVB-Folien verhindert. Stattdessen lagern diese Folien in einem kellerähnlichen Raum, der ohnedies das ganze Jahr über sehr niedrige Temperaturen aufweist. Durch die veränderte Lagerung der PVB-Folien entfällt die Zwischenläuferfolie. Gegenüber den letzten Jahren wurden im Jahr 2022 rund 110.000 m² dieser Folie eingespart. Früher wurde diese bereits recycelt, aber nun ist in diesem Produktionsschritt ein vollkommener Verzicht auf Zwischenfolien möglich.